› Die Private Cloud mit der neuen ownCloud 7 Version

ownCloud-logo-smallDie Version 7 von ownCloud erlaubt nun die Freigabe der Daten über mehrere Instanzen hinweg. ownCloud ist eine Plattform, die Ihnen über eine Web-Schnittstelle oder WebDAV Zugriff, Kontrolle und Synchronisation Ihrer Daten ermöglicht. Die offene Architektur ist erweiterbar und arbeitet mit leistungsfähigen Anwendungen oder Plugins zusammen. Die Version 7 bringt einige interessante Neuerungen.

Dateien, Ordnern, Fotogalerien, Kontakten, Kalendern und vieles mehr, werden bei ownCloud auf einem Server Ihrer Wahl gespeichert. Der Zugriff erfolgt via Webbrowser von einem Desktop oder einem mobilen Endgerät, gleichgültig, wo Sie sich gerade aufhalten oder die Daten benötigen. Gleichzeitig kümmert sich der Cloud-Dienst um die Synchronisation der Daten, die entweder als „privat“ oder „öffentlich“ deklariert und mit anderen geteilt werden können. ownCloud Dokumente können von mehreren Personen bearbeitet werden. Versehentlich gelöschte Daten lassen sich wiederherstellen.

Das sogenannte Server-to-Server Sharing ermöglicht es den Benutzern, Dateien, die auf einem Server gespeichert sind, direkt mit anderen ownCloud-Benutzern zu teilen, ohne vorher E-Mail mit den zugehörigen Links verschicken zu müssen. Die Version 7 bringt außerdem eine Anzahl kleinerer Optimierungen. So sorgt zum Beispiel ein neuer Installationsassistent für eine reibungslose Einrichtung. Das Web-Interface wurde gestrafft und übersichtlicher gestaltet. Die Benutzerverwaltung wurde ebenso verbessert. Gleichzeitig ist ownCloud etwas schneller geworden und bietet eine bessere Unterstützung für mobile Endgeräte. Word-Dokumente lassen sich jetzt direkt bearbeiten. Dateien, die mit anderen geteilt werden sollen, können Sie in einem beliebigen Ordner speichern, ein Shared Folder-Ordner ist nicht mehr notwendig.

Im Gegensatz zu Cloud Speicher wie Google Drive werden bei ownCloud private Daten auf den eigenen Server gespeichert. Der Private Cloud-Service bietet außerdem die Möglichkeit, andere Cloud-Dienste wie Dropbox, HiDrive etc. als externe Speicher zu benutzen. Der Zugriff auf die Daten kann über ein Client-Programm oder eine Weboberfläche erfolgen. Für die Betriebssysteme Windows, Mac OS, Linux, Android und iOS stehen native Clients bereit, die sogar eine Synchronisation der Daten ermöglichen.

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