› OneDrive – Microsofts Skydrive bekommt einen neuen Namen

OneDrive-Logo-300x94Microsoft populärer Cloudservice SkyDrive ist seit Ende Januar unter dem neuem Namen OneDrive zu erreichen. Die Umbenennung wurde notwendig, nachdem ein Gericht im Sommer 2013 den Konzern für schuldig befunden hatte, urheberrechtlich geschützte Namensrechte zu verletzen. An dem eigentlichen Angebot soll sich jedoch bis auf Weiteres nichts ändern.

Der Streit um den Namen SkyDrive

Der Anlass für die Umbenennung zu OneDrive war eine Klage wegen der Ähnlichkeit des Namens mit dem britischen Anbieter BSkyB, der bis 2011 ebenfalls Cloud Storage anbot und sich mittlerweile Streaming-Dienste und Breitbandverbindungen spezialisiert hat. Die zum Besitz des Medienunternehmers Rupert Murdoch gehörende Firma hat den Namen Sky in der Europäischen Union schützen lassen und geht seitdem immer wieder erfolgreich gegen Firmen vor, die ihre Produkte entsprechend benennen. So hatte es bereits 2012 den Hersteller Livescribe wegen seines SkyPen verklagt – dieser ist seit Februar unter der Bezeichnung „Livescribe Wifi Smartpen“ erhältlich. Innerhalb der Branche sind derartige Rechtsstreitigkeiten inzwischen zum Alltag geworden. So zog Microsoft bereits den Namen Metro für die in Windows 8 genutzte Desktop-Oberfläche zurück. Hintergrund hier war eine Klage der deutschen Metro AG.

OneDrive – Der genaue Zeitpunkt ist noch nicht bekannt

Ein exaktes Datum für den bevorstehenden Umzug zu OneDrive hat Microsoft bislang nicht bekannt gegeben. Auf der bereits geschalteten Internetpräsenz können sich Nutzer sich über E-Mail informieren lassen, wann der Transfer stattfindet und bis zu welchem Zeitpunkt er abgeschlossen sein wird. Eine Erweiterung des Angebots um zusätzlichen Speicherplatz oder einen FTP-Zugang, wie er von manchen Nutzern gefordert wird, ist derzeit unwahrscheinlich. Microsoft ließ dazu verlauten, dass die Möglichkeiten dazu zwar geprüft werden, Änderungen jedoch nicht im Zusammenhang mit der Umbenennung stehen. Die Übertragung der Userdaten und sämtlicher in einer OneDrive-Cloud abgelegten Dateien soll vollautomatisch erfolgen, eine Bestätigung vonseiten der registrierten Teilnehmer ist nicht erforderlich. Auf dem firmeneigenen Blog zeigt sich das Unternehmen optimistisch, dass es zu keiner Beeinträchtigung für seine Kunden kommen wird.

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