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IONOS HiDrive Next im Test: Moderner Cloud-Speicher aus Deutschland

Zuletzt redaktionell aktualisiert am

IONOS HiDrive Next Logo
Testurteil🇩🇪Deutschland (DE)

IONOS HiDrive Next

Server-Standorte: DE

GesamtnoteGut (88%)
4,4/ 5

✓Stärken & Vorteile

  • ✓Ausschließliche Speicherung in deutschen Rechenzentren (Frankfurt am Main und Berlin)
  • ✓ISO 27001-Zertifizierung und lückenlose DSGVO-Konformität
  • ✓Native Einbindung als Netzlaufwerk über WebDAV und SMB
  • ✓Faire Einstiegspreise ab 1,00 Euro monatlich für 100 GB Speicherplatz

−Schwächen & Nachteile

  • −Clientseitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur als zubuchbares Feature
  • −Kein dauerhaft kostenloser Basis-Tarif

Fazit der Redaktion

IONOS HiDrive Next verbindet strenge deutsche Datenschutzstandards mit zeitgemäßem Bedienkomfort und flexibler Netzlaufwerk-Einbindung via WebDAV – ideal für Privatanwender und Freelancer.

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1. Überblick & erster Eindruck

Die IONOS SE mit Hauptsitz in Montabaur gehört zu den größten Webhosting- und Cloud-Anbietern Europas. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1988 zurück, als Ralph Dommermuth das Vorläuferunternehmen 1&1 gründete. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Konzern zu einem führenden europäischen IT-Infrastrukturanbieter heran, der heute an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist. Unter der Marke IONOS bündelt der Konzern sein Geschäft mit Webhosting, Domains, Servern und Cloud-Lösungen für Millionen von Kunden im In- und Ausland.

Der Dienst HiDrive besitzt in Deutschland eine lange Tradition als zuverlässiger Cloud-Speicher für Dokumente, Mediendateien und Datensicherungen. Mit der Produktlinie HiDrive Next hat IONOS die zugrunde liegende Plattform grundlegend überarbeitet, die Benutzeroberfläche modernisiert und die Synchronisations-Clients an moderne Betriebssysteme angepasst. HiDrive Next richtet sich in erster Linie an Privatpersonen, Selbstständige, Freelancer und kleinere Arbeitsgruppen, die einen unkomplizierten, rechtssicheren Speicherort für ihre alltäglichen Arbeitsdaten und privaten Erinnerungen suchen.

Im Gesamtportfolio von IONOS nimmt HiDrive Next eine klar abgegrenzte Rolle ein. Das Unternehmen unterscheidet strikt zwischen Dateispeichern für den Endanwender- und Büroalltag und kollaborativen Workspace-Lösungen. Während IONOS Nextcloud Workspace speziell für Organisationen konzipiert wurde, die kollaborative Office-Bearbeitung, Chat-Funktionen und Team-Kalender in einer Nextcloud-Umgebung benötigen, konzentriert sich HiDrive Next auf klassische Speicheraufgaben: automatisierte Synchronisation lokaler Verzeichnisse, Einbindung als virtuelles Netzlaufwerk sowie unkomplizierte Freigaben von Dateien an Kunden oder Familienmitglieder.

Der erste Eindruck nach der Anmeldung fällt positiv aus. Das Webinterface präsentiert sich aufgeräumt, funktional und frei von störender Eigenwerbung. Einstellungen für Synchronisation, Freigaben und Sicherheit lassen sich ohne lange Suche finden. IONOS verzichtet auf überladene Menüs und stellt den direkten Zugriff auf Verzeichnisse und Dateien in den Mittelpunkt.

2. Funktionsumfang & Datensynchronisation

Im Kern dient HiDrive Next der automatischen Synchronisation lokaler Dateiordner sowie der ortsunabhängigen Bereitstellung von Daten. IONOS stellt dafür Desktop-Anwendungen für Microsoft Windows (Windows 10 und Windows 11) sowie macOS bereit. Auf mobilen Endgeräten werden Android und Apple iOS über entsprechende Apps unterstützt. Zudem ist der Zugriff über jeden aktuellen Web-Browser möglich.

Die Desktop-Clients integrieren sich nach der Installation direkt in das jeweilige Betriebssystem. Unter Windows erscheint ein dedizierter HiDrive-Ordner im Windows Explorer, auf dem Mac wird die Ordnerstruktur im Finder abgebildet. Dateien und Unterverzeichnisse, die in diesen Ordner kopiert oder verschoben werden, gleicht die Software im Hintergrund mit den deutschen Servern ab. Statussymbole an den Dateisymbolen zeigen an, ob eine Datei lokal synchronisiert ist oder sich ausschließlich in der Cloud befindet.

Besonders nützlich für Nutzer mit begrenztem SSD-Speicherplatz auf Laptops ist die selektive Synchronisation. Hierbei können Anwender genau festlegen, welche Verzeichnisse auf dem jeweiligen Gerät physisch vorgehalten werden sollen und welche Ordner nur bei Bedarf aus der Cloud nachgeladen werden. Dadurch lassen sich auch umfangreiche Fotoarchive oder historische Projektordner verwalten, ohne den lokalen Speicher des Notebooks zu überlasten.

Eine der größten Stärken von HiDrive Next liegt in der Unterstützung offener Standardprotokolle. Neben der herstellereigenen Client-Software lässt sich der Speicher über WebDAV und SMB direkt als Netzlaufwerk in das Betriebssystem einbinden. Dies ermöglicht es, HiDrive wie eine herkömmliche Festplatte anzusprechen. Anwender können Dokumente direkt aus Programmen wie Word, Excel, Photoshop oder Videoschnittprogrammen heraus öffnen, bearbeiten und speichern, ohne die Dateien manuell herunter- oder hochladen zu müssen. Auch Netzwerkgeräte wie netzwerkfähige Scanner, Router oder Heim-Server (NAS) können über WebDAV oder SMB automatisch Backups in den HiDrive-Speicher übertragen. In höheren Tarifen stehen zusätzlich Schnittstellen wie SFTP und rsync für automatisierte Linux-Skripte zur Verfügung.

Auf Mobilgeräten übernehmen die iOS- und Android-Apps auf Wunsch eine automatische Foto- und Videosynchronisation. Sobald das Smartphone mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist oder eine entsprechende Mobilfunkfreigabe vorliegt, werden neu aufgenommene Bilder im Hintergrund in die Cloud geladen. Bilder und Videos lassen sich direkt in der App in einer chronologischen Galerieansicht betrachten. Auch gängige Audioformate und PDF-Dokumente können innerhalb der mobilen Anwendung ohne Zusatzsoftware geöffnet werden.

Dateiversionierung und Wiederherstellung gelöschter Objekte sind fest in das System integriert. HiDrive Next legt bei jeder Dateiänderung automatische Versionen an. Überschreibt ein Nutzer versehentlich ein wichtiges Dokument oder tritt ein Formatierungsfehler auf, lässt sich über das Webportal eine frühere Dateiversion mit wenigen Klicks wiederherstellen. Gelöschte Dateien wandern zunächst in den papierkorbähnlichen Bereich des Kontos und werden dort mindestens 30 Tage lang aufbewahrt. Erst nach Ablauf dieser Frist oder durch manuelles Leeren des Papierkorbs werden die Daten endgültig von den Speichersystemen entfernt.

Für den Austausch von Daten mit Dritten bietet HiDrive Next flexible Freigabefunktionen. Für jede Datei und jeden Ordner kann ein Freigabelink erzeugt werden. Um den Zugriff abzusichern, lassen sich Links mit einem individuellen Kennwort schützen, mit einem festen Ablaufdatum versehen oder auf eine maximale Anzahl von Downloads begrenzen. Darüber hinaus bietet das System Upload-Links: Anwender können Kunden, Geschäftspartnern oder Freunden einen Link senden, über den diese Dateien direkt in einen vorab definierten HiDrive-Ordner hochladen können, ohne selbst über ein Kundenkonto bei IONOS verfügen zu müssen.

3. Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz (DSGVO)

Für viele private und gewerbliche Anwender in Deutschland ist die Frage des Datenschutzes das zentrale Auswahlkriterium bei der Wahl eines Cloud-Anbieters. In dieser Disziplin profitiert IONOS HiDrive Next von seiner Verwurzelung im deutschen Rechtsraum und einer konsequent auf Informationssicherheit ausgerichteten Infrastruktur.

Sämtliche Kundendaten werden ausnahmslos in unternehmenseigenen Rechenzentren auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland gespeichert. Die Hauptstandorte befinden sich in Frankfurt am Main sowie in Berlin. Die geografische Nähe zum zentralen europäischen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt gewährleistet kurze Latenzzeiten und hohe Durchsatzraten. Beide Rechenzentren sind nach der internationalen Sicherheitsnorm ISO/IEC 27001 zertifiziert. Die Einrichtungen verfügen über redundante Glasfaseranbindungen, unterbrechungsfreie Stromversorgungen mit Dieselgeneratoren, mehrstufige Zutrittskontrollen mit biometrischen Schleusen sowie automatische Brandmelde- und Gaslöschanlagen.

Hinsichtlich des Datenschutzes unterliegt IONOS vollständig den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Da es sich um ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Montabaur handelt, besteht kein Risiko, dass US-Sicherheitsbehörden über den US CLOUD Act Zugriff auf Kundendaten erzwingen können, wie es bei US-amerikanischen Anbietern selbst bei Wahl europäischer Serverstandorte der Fall sein kann. Für Freiberufler, Kanzleien, Ärzte und Gewerbetreibende stellt IONOS im Kundenservice-Bereich einen standardisierten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO bereit, der mit wenigen Mausklicks digital unterzeichnet werden kann.

Die Übertragung aller Daten zwischen Benutzergeräten und den Servern erfolgt verschlüsselt über aktuelle Transport-Layer-Security-Standards (TLS 1.3 bzw. TLS 1.2 mit Perfect Forward Secrecy). Im Ruhezustand auf den Festplattensystemen (Data at Rest) werden die Datenblöcke standardmäßig mit dem Algorithmus AES-256 verschlüsselt.

Als optionale Erweiterung bietet IONOS für HiDrive eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) an. Hierbei werden Dateien lokal auf dem Gerät des Benutzers verschlüsselt, bevor sie an den Server gesendet werden. Der private Schlüssel wird auf dem Gerät des Nutzers generiert und verlässt dieses zu keinem Zeitpunkt. Weder IONOS-Mitarbeiter noch Dritte können die so gesicherten Inhalte im Klartext einsehen (Zero-Knowledge-Prinzip). Allerdings ist zu beachten, dass diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht standardmäßig in allen Basistarifen kostenfrei enthalten ist, sondern als Zusatzoption gebucht werden muss. Wer hochsensible Unterlagen ohne Aufpreis verschlüsseln möchte, kann alternativ auf freie Open-Source-Tools wie Cryptomator zurückgreifen, die über die WebDAV-Schnittstelle von HiDrive problemlos funktionieren.

Der Zugriff auf das Kundenkonto und die Web-Oberfläche lässt sich durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) absichern. Hierbei kommt das standardisierte zeitbasierte Einmalkennwort-Verfahren (TOTP) zum Einsatz, sodass gängige Apps wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder 2FAS genutzt werden können.

4. Bedienung, Performance & Praxiserfahrungen

Der Registrierungs- und Einrichtungsprozess von IONOS HiDrive Next verlief im Test reibungslos. Nach Auswahl des gewünschten Tarifs und Abschluss des Bestellvorgangs stand das Speicherpaket innerhalb von etwa drei Minuten bereit. Die Zugangsdaten und die Download-Links für die Desktop- und Smartphone-Apps werden übersichtlich im Browser dargestellt.

Die Installation des Windows-Clients ging in weniger als zwei Minuten vonstatten. Der Assistent führt schrittweise durch die Ersteinrichtung und fragt ab, welcher lokale Ordnerpfad als Synchronisationsziel genutzt werden soll. Im laufenden Betrieb verhielt sich die Software sehr ressourcenschonend: Der Hintergrundprozess belegte auf unserem Testsystem durchschnittlich zwischen 60 und 85 Megabyte Arbeitsspeicher und verursachte im Leerlauf keine nennenswerte Prozessorlast. Auch beim Abgleich größerer Dateimengen blieb das System reaktionsschnell.

In unserem Leistungstest haben wir sowohl die herkömmliche Synchronisation über den Desktop-Client als auch die Performance über ein als Netzlaufwerk eingebundenes WebDAV- und SMB-Volume überprüft. An einem symmetrischen Glasfaseranschluss mit 250 Mbit/s Bandbreite erreichten Uploads großer Archivdateien über den Desktop-Client durchschnittliche Übertragungsraten von rund 22 Megabyte pro Sekunde (entspricht etwa 176 Mbit/s). Downloads liefen mit bis zu 28 Megabyte pro Sekunde stabil durch. Kleinere Dokumente und Bilddateien wurden zügig verarbeitet, wobei die Latenzzeiten dank der Serverstandorte Frankfurt und Berlin im Bereich von 12 bis 18 Millisekunden lagen.

Auch die manuelle Einbindung als WebDAV-Netzlaufwerk unter Windows 11 und macOS funktionierte ohne zusätzliche Software-Treiber. Das Öffnen von PDF-Dateien und Bildern direkt vom Netzlaufwerk geschah mit minimaler Verzögerung. Bei größeren Videodateien empfiehlt sich jedoch die Nutzung des Synchronisations-Clients mit selektiver Synchronisation, da reine WebDAV-Laufwerke bei bandbreitenintensiven Leseoperationen naturgemäß von der Verbindungsgeschwindigkeit abhängen.

Die Zuverlässigkeit der Synchronisation erwies sich im zweiwöchigen Praxiseinsatz als hoch. Bei simulierten Verbindungsabbrüchen (etwa durch Trennen des Netzwerkkabels oder den Wechsel zwischen verschiedenen WLAN-Zugangspunkten) pausierte der Client die Übertragung fehlerfrei und setzte den Abgleich unmittelbar nach Wiederherstellung der Netzwerkverbindung an der exakten Stelle fort. Konflikte bei gleichzeitig bearbeiteten Dateien wurden durch automatische Konfliktkopien mit Zeitstempel sauber gelöst, sodass zu keinem Zeitpunkt Datenverluste auftraten.

5. Tarife & Preis-Leistungs-Verhältnis

IONOS setzt bei HiDrive Next auf eine dreistufige Tarifstruktur, die sich an unterschiedlichen Speichervolumina orientiert:

Der Einstiegstarif Essential 100 GB stellt 100 Gigabyte Speicherplatz für monatlich 1,00 Euro zur Verfügung (bei jährlicher Abrechnung 12,00 Euro im Jahr). Dieser Tarif eignet sich besonders für Anwender, die eine automatische Auslagerung privater Fotos vom Smartphone sowie wichtige Steuer- und Versicherungsdokumente absichern wollen. Ein Monatspreis von lediglich einem Euro für 100 GB in deutschen ISO-zertifizierten Rechenzentren ist im europäischen Wettbewerb ein äußerst attraktives Angebot.

Der mittlere Tarif Plus 500 GB bietet 500 Gigabyte Speicherkapazität für monatlich 5,00 Euro (entspricht 60,00 Euro im Jahr). Dieser Plan richtet sich an anspruchsvollere Privatanwender, Hobbyfotografen und Freelancer, die größere Bildsammlungen, Projektdaten oder lokale System-Backups in der Cloud vorhalten möchten. Auch hier sind WebDAV- und SMB-Zugriff sowie automatische Dateiversionierung vollumfänglich enthalten.

Für Anwender mit höherem Speicherbedarf steht der Tarif Pro 1000 GB bereit. Für monatlich 10,00 Euro (120,00 Euro im Jahr) erhalten Kunden 1.000 Gigabyte, also einen vollen Terabyte an Cloud-Speicher. Dieser Tarif eignet sich für kleine Gewerbebetriebe, Kanzleien und Kreative, die umfangreiche Archive und Medienprojekte sichern müssen. Zudem bietet die Pro-Stufe erweiterte Protokolloptionen, die auch den Einsatz von rsync und SFTP ermöglichen.

Im Vergleich zu internationalen Hyperscalern wie Google One, Apple iCloud oder Dropbox fällt auf, dass IONOS mit dem 100-GB-Tarif für 1,00 Euro eine sehr günstige Einstiegsstufe anbietet, während viele Wettbewerber erst ab 2 Terabyte für monatlich 9,99 bis 11,99 Euro starten. Nutzer, die lediglich 100 bis 500 GB benötigen, müssen bei IONOS somit nicht für ungenutzten Speicherplatz bezahlen.

Ein dauerhaft kostenloser Basisplan ohne monatliche Gebühr wird von IONOS allerdings nicht angeboten. Interessenten können den Dienst im Rahmen von Aktionszeiträumen oder einer Geld-zurück-Garantie testen, müssen für eine dauerhafte Nutzung jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Die Abrechnung erfolgt wahlweise monatlich oder jährlich, wobei keine versteckten Kosten für ausgehenden Datenverkehr (Egress-Fees) anfallen.

Eine detaillierte und tagesaktuelle Gegenüberstellung aller Tarifkonditionen, Mindestlaufzeiten und Ausstattungsmerkmale finden Leser in der dynamischen Tariftabelle am Ende dieses Testberichts.

6. Fazit & redaktionelle Empfehlung

Mit IONOS HiDrive Next beweist der rheinland-pfälzische Hoster, dass sich hohe Sicherheits- und Datenschutzanforderungen harmonisch mit moderner Benutzerfreundlichkeit verbinden lassen. Der Dienst überzeugt im Test durch seine konsequente Ausrichtung auf deutsche ISO-27001-Rechenzentren in Frankfurt am Main und Berlin, die strikte Einhaltung der DSGVO und den unkomplizierten Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags.

Hervorzuheben ist die breite Protokollunterstützung über WebDAV und SMB, durch die sich der Speicherplatz direkt als herkömmliches Netzlaufwerk in bestehende Desktop- und Büroumgebungen integrieren lässt. Die Synchronisations-Clients für Windows, macOS und Mobilgeräte arbeiten ressourcenschonend und absolut zuverlässig. Mit dem 100-GB-Tarif für einen Euro monatlich bietet IONOS zudem einen der fairsten und flexibelsten Einstiegspunkte am Markt.

Kritikpunkte betreffen im Wesentlichen die Preispolitik bei der clientseitigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die nicht standardmäßig im Grundpreis enthalten ist, sondern separat honoriert werden muss. Anwender mit extrem hohen Geheimhaltungsanforderungen können diesen Umstand jedoch durch kostenfreie Open-Source-Tools wie Cryptomator ohne funktionale Einbußen ausgleichen.

Im Gesamtvergleich empfiehlt sich IONOS HiDrive Next insbesondere für Privatanwender, Freiberufler und kleine Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die eine vertrauenswürdige, rechtssichere Alternative zu US-amerikanischen Cloud-Plattformen suchen und Wert auf direkte Protokolleinbindung legen. Mit einer Gesamtnote von 4,4 von 5 Sternen sichert sich HiDrive Next eine klare redaktionelle Empfehlung in unserem Cloud-Speicher-Vergleich.

Preise & Leistungsstufen

Tarifübersicht & Preise: IONOS HiDrive Next

* Alle Angaben inkl. MwSt., Preise können je nach Zahlungsintervall variieren.

TarifSpeicherPreis / MonatAbrechnungWichtige MerkmaleAktion
IONOS HiDrive Starter 100 GB
100 GB
2,00 € / Monat
monatlich
🇩🇪 DE📁 WebDAV100 GB Cloud-Speicher für 1 Benutzer
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IONOS HiDrive Standard 500 GB
500 GB
5,00 € / Monat
monatlich
🇩🇪 DE📁 WebDAV500 GB Cloud-Speicher für bis zu 3 Benutzer
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IONOS HiDrive Plus 1 TB
1 TB
7,00 € / Monat
monatlich
🇩🇪 DE📁 WebDAV1.000 GB (1 TB) Speicher für bis zu 5 Benutzer
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